#001 | Selbstgespräch | Morning Pages zum ´Reinkommen

Shownotes

Eine kleine Einführung. Wäre die erste Folge ein Gericht, wäre sie ein Ratatouille. Womit würdest du anfangen, wenn du heute nicht perfekt sein müssten? Meine erste Folge ist am Ende eines langen Tages entstanden und verlief nicht so, wie geplant. Am Ende ist es mir nichtsdestotrotz ein Fest, dass es endlich losgeht...

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00:00:06: Am Ende, ich darf anfangen und das gemeinsam mit einer Amsel hier um zwanzig über dreißig.

00:00:37: Planung und Struktur usw.

00:00:39: Der zweite Teil der zielt auf Menschen ab, die kurz davor sind in Rente zu gehen oder schon in Rnte gegangen sind, die berufstätig gewesen sind oder noch sind und quasi ungeschminkt auf ihr Leben zurückblicken und den Menschen um sie herum, den Zuhörerinnen euch und ihnen Skills an ihre Hand gibt Ideen, die inspirieren sollen und erzählen sollen, sodass man reicher aus diesem Podcast geht nach dem Hören als man ihn angefangen hat.

00:01:16: Und es ist mir eine Ehre dass ich diesen Podcast gemeinsam mit der Amsel die man leider nicht hört hier über das Mikrofon beginnen darf.

00:01:27: und ganze meine Reichweite da musste ich auch gerade dann denken das meine rote Schreibtischlampe Das ist ne Lampe Die mich schon seit meiner Grundschulzeit begleitet.

00:01:38: Das

00:01:39: ist tatsächlich der einzige Gegenstand, der glaube ich überlebt hat.

00:01:43: Einen vierzig Jahre, circa?

00:01:45: Oder nee!

00:01:46: Ein bisschen weniger sind das ja schon weil in der Grundschule... Da bin ich nicht direkt nach der Geburt hingegangen sozusagen sondern es hat ein Weilchen gedauert.

00:01:55: und diese rote Lampe die ist auch nicht mehr ganz rot eher so zur Hälfte noch hat aber an Glanz wenig verloren.

00:02:05: Und das Wichtigste sie leuchtet mir immer noch den Weg durch meinen mal mehr und mal weniger geordneten Schreibtisch.

00:02:16: Und ganz herzlich willkommen möchte ich nochmal sagen, Ich bin Aljosha Dien.

00:02:22: Ich arbeite als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in einer Klinik für Menschen mit schweren Abhängigkeitserkrankungen und psychischen Störungen in der Klinikum Verabhängig Keits Erkrankung am Asclebius-Klinikum Nord Ochsensoll.

00:02:43: Teil haben und Teil haben lassen, durch den Austausch mit Menschen.

00:02:46: Durch die Begegnung mit Menschen durch das Geschichten erzielen weil ich glaube dass einfach jeder Mensch eine Schatzkiste ist voller Geschichten und es macht mir Spaß diese Schatzgister zu öffnen gemeinsam mit euch mit ihnen und jeden Donnerstagmorgen wenn alles klappt.

00:03:07: gegen sechs Uhr erscheint dann eine neue Folge.

00:03:10: manchmal wird es eben die Monologe geben So wie heute und manchmal die Gespräche mit älteren Menschen, von denen wir lernen können.

00:03:20: Und manchmal auch so eine Art Berufsinformationsbörse.

00:03:25: Das heißt also Gespräche with Menschen deren Berufe uns die Welt aus einer Perspektive zeigen, die wir so vielleicht noch nicht kennengelernt haben.

00:03:33: Es sind Berufte, die ich selber spannend finde erzählt von Menschen, die ich spannend finde.

00:03:42: Die ich mal kennenlernen durfte und die sich bereiterklärt haben hier diesen Podcast mit mir aufzunehmen und den für euch aufzubereiten.

00:03:54: gerade am Anfang werden diese Modologe wahrscheinlich ein bisschen häufiger sein Und Ich habe lange überlegt warum ich überhaupt so einen podcast mache.

00:04:04: vielleicht fing alles auf dem Weg zur Arbeit an bzw.

00:04:08: im Büro auf der Akutstation am Universitätslinikum Hamburg-Eppendorf, da durfte ich fast zwei Jahre auf der psychiatrischen Akutstation arbeiten.

00:04:18: Das ist so eine geschützt geschlossene Station gewesen die mal fakultativ offen war.

00:04:24: das heißt dass die manchmal für einige Patientinnen eben einfach wie in einer offenen Station gewesen ist.

00:04:31: sie konnten also aus und ein gehen und möglicherweise konnten das auch selber entscheiden außerhalb des Therapieprogramms sozusagen oder auch generell.

00:04:43: Und manchmal war die Station für einige Patientinnen geschlossen, die sich in einer akuten Lebenssituation befunden haben und akuteigen oder fremdgefährdet waren dazu vielleicht irgendwann mal an anderer Stelle mehr.

00:05:00: Auf dieser Akutsstation durfte ich mit meiner Kollegin Deborah Scholz hinzusammenarbeiten, die damals ins Team oder zum Team dazugeschlossen war und mir so Sachen beigebracht hatte wie das es manchmal sinnvoll ist einfach die Tür offen zu lassen.

00:05:21: Und zum Anfang dachte er so Mensch ja neues Konzept auf eine Tür also auf ne Büro-Tür Aber schaffen wir da noch unsere Arbeit?

00:05:28: Lässt sich die dann auch bewältigen und so

00:05:30: weiter?".

00:05:31: Und es hat sich schnell herausgestellt, dass Deborah einen guten Riecher hatte.

00:05:33: Und das ist einfach eine tolle Idee war, die gut funktioniert hatte.

00:05:38: Es hat Patientinnen entlastet, aber es hat die Kommunikation den Austausch verbessert.

00:05:42: Es haben am Ende zu einer Verbesserung der Behandlungsqualität geführt.

00:05:48: Darum ging es Deborah habe ich quasi trage bis heute mit mir diese Erfahrung.

00:05:55: und Deborah war es auch die täglich mit Ohrsteckern, also quasi mit Kopfhörern zur Arbeit gekommen war.

00:06:03: Und Podcast gehört hatte.

00:06:04: Und damals war ich ... Boah!

00:06:07: Ich hatte schon für Podcast gehört aber war eher so konventionell unterwegs mit Radioplatten und MP-Trei und so weiter.

00:06:17: Und dachte so boah irgendwie Ich weiß nicht, ob das was für mich ist.

00:06:22: Habe es ausprobiert und bin hängen geblieben Und vielleicht erinnern sich einige von euch daran dass wie es früher gewesen ist wenn man so Zu alten Fernsehzeiten Vielleicht sogar mal eine Fernsehe Zeitung auf dem Tisch hatte.

00:06:38: ich erinnere sowas wie die hört zu ich glaube ich war fünfzehn oder sechzehn als Jemand in meiner Familie auf die Idee gekommen war, dass es eine gute Idee gewesen wäre.

00:06:49: Ich hoffe das meine Kinder an dem Podcast nicht eines Tages hören und dann erfahren auf diesem Weg, dass ich mit fünfzehn oder sechzehn im Besitz eines eigenen Fernsehs gewesen bin.

00:06:59: Das war in der Freundesklicke so ein bisschen... ...das Ding einer Art Renner einen Fernseher zu haben und hatte ich da so'n dicken Kasten stehen auf einem kleinen Tisch.

00:07:11: Ich weiß nicht, ob ich mir selber eine Fernsehzeitung gekauft habe.

00:07:16: Und ich glaube es war die Hör zu?

00:07:19: Ich mache keine Werbung für die Hürze und hatte sie auf dem Tisch liegen.

00:07:28: Es war irgendwie ein schönes Gefühl damals.

00:07:32: Vielleicht ist das so ein bisschen vergleichbar mit dem Gefühl wenn ich durch meine abonnierten Podcasts scrolle jeden Tag... Die Zahl sind bestimmt insgesamt zweihundert oder vielleicht sogar noch mehr.

00:07:46: Und bin da aber mittlerweile so geübt, dass ein Durchscrollen durch die Podcastkanäle... ...durch die verschiedenen Podcasts, die ich abonniert habe gar nicht so lange dauert und das gehört zu meinem Alltag!

00:08:00: Ich fahre super gerne Podcast von früh bis spät beziehungsweise vornehmlich bei der Hausarbeit am Ende eines Tages zum Beispiel.

00:08:13: Podcasts sind inspiriert durch die Bohrer damals Teil meines Lebens geworden und auch an Jela Friesel, eine Kollegin in der Integratenversorgung für Psychosen am Universitätslinikum Hamburg-Eppendorf.

00:08:29: Die hatte auch viel Podcast gehört und ist heute übrigens Kollegen im Klinikum Nord Ochsenzoll und betreut da jetzt oberärztlich den Akutbereich.

00:08:40: so fügt sich manches zusammen.

00:08:44: Anjela war eine Inspiration in Sachen Podcasts.

00:08:49: Und ich habe gemerkt, dass so Gespräche manchmal mehr verändern können als Vorträge und das manche Fragen länger nachhalten als so manche Antworten.

00:09:04: Dann entstand für mich selber auch der Wunsch halt einen Podcast mal auf die Beine zu stellen – dem Beginn!

00:09:11: Mit dieser ersten Folge habe ich mir so ein bisschen anders vorgestellt.

00:09:13: Aber es sollte so kommen, dass sich den einen Tag vor dem analysierten Launching aufnehme als Monologfolge und vielleicht beginne ich mit dem Thema, das ich manchmal so das Gefühl habe, dass in unserer psychiatrische Klinik – in diesem Fall die Kliniken für Abhängigkeitserkrankungen am Klinikum Nord-Oxenzoll – dass die ganze Welt irgendwo zu uns in die Kline kommt Egal ob mit Krawatte ohne Hut, ob mit einer Rose eine Ansteckrose am Sacko oder mit einem Heavy Metal T-Shirt an und so weiter.

00:09:59: Nicht nur Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen sondern auch zusätzlich mit vielen anderen psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen, posttraumatischer Belastungsstörungen, Angststörung Ernährungsstörungen und so weiter.

00:10:16: Und auffällig ist auch, dass viele dieser Patientinnen dieser Menschen oft nicht viel haben, oft auch Armut kennengelernt oder Einsamkeit haben.

00:10:29: Dass die Kinder eine große Rolle spielen.

00:10:33: Dass traumatische Erfahrungen in der Kindheit eine große Role spielen.

00:10:37: Viele haben auch kriegerische Auseinandersetzung miterlebt befanden sich so in einem Spannungsfeld irgendwo zwischen Liebe und Gewalterfahrung, zwischen Trauer, Scham und auch irgendwie Hoffnung.

00:10:53: Und oft denke ich mir so wow, Hut ab dass sie hier sind das Sie sich entschieden haben es zu versuchen Vertrauen zu schenken und eine Therapie bei uns im Klinikum Nord Ochsenzoll zu beginnen mit all ihren biografischen Erfahrungen, mit allen Geschichten.

00:11:16: Und dann sitzen die da auf dem Stationsflur und warten auf mich und haben vielleicht ein bisschen Hoffnung, haben Fragen mitgebracht... ...und haben eine bunte große Biographie dabei!

00:11:30: Und die hat jeder.

00:11:32: Die habe auch ich, die haben wir alle.

00:11:37: Das ist mir ganz wichtig weil das auch so ein bisschen ein Hinweis darauf sein soll dass dieser Podcast ein Podcast über Geschichten von Menschen sein soll.

00:11:46: Also nicht direkt ein Psychiatrie-Podcast, es werden aber auch Psychiatri-Geschichten vorkommen und erzählt werden?

00:11:55: Gerne würde ich erzählen!

00:11:58: Von meiner Woche in dieser Woche war ... In der letzten Woche war das eine Highlight der Besuch einer Schule bei uns im Klinikum Nordoxenzoll.

00:12:12: Wir waren da im Konferenzraum in Haus zwei und haben, ich glaube es waren zwei oder drei Klassenempfangen von interessierten Schülerinnen begleitet – von Lehrerinnen und einem Sozialarbeiter.

00:12:25: Und die Schülerinnen waren so zwölf bis vierzehn Jahre alt.

00:12:31: Ich durfte dieses Seminar gemeinsam halten mit Mandy Reue meiner leitenden Oberärztin in der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen.

00:12:40: Und Mandy und ich haben versucht, so ein Programm auf die Beine zu stellen was nicht langweilig werden sollte.

00:12:48: wir haben das sehr sehr interaktiv gestaltet haben nur so kurzen Power Vortrag vorbereitet für so fünf bis zehn Minuten und insgesamt war es eine Einheit von zwei Stunden einen Workshop sozusagen.

00:13:04: Wir haben auch eine Pause, hatten wir eingebaut natürlich.

00:13:07: Wir hatten die Grundprinzipien der – das denkt jetzt sehr formal – Leistungssensiblen-Suchttherapie eingebauert, hatten die Schülerinnen dabei TheraBender zwischen den Händen spannen lassen.

00:13:19: Diese Thera Bender sollten quasi dem Muskel symbolisieren, denen es manchmal braucht in angespanter Form um eben zu symbolisier'n Wie viel Kraft Menschen aufwenden können, aufwänden müssen.

00:13:36: Aufwenden wollen um abstinent zu bleiben, um auf Stationen während einer stationär psychiatrischen Behandlung am Therapieprogramm teilzunehmen und irgendwie sich eine Alltagstruktur aufzubauen neu zu erstellen oder daran zu feilen.

00:13:54: Und der Star bei dieser Veranstaltung der waren aber nicht wir sondern Ein Patient in unserer Klinik, der sich bereit erklärt hatte den SchülerInnen zu erzählen.

00:14:05: Eine Geschichte zu erzählern – das war seine Geschichte!

00:14:08: Und die SchülerInne waren ruhig.

00:14:11: Die hingen an seinen Lippen und ich war total fasziniert.

00:14:17: Er hat erzählt von Kokain abhängigkeit auch welche Rolle es für ihn gehabt hatte als junger Mensch aus der Türkei nach Deutschland zu kommen und die Sprache zunächst einmal nicht beherrscht zu haben.

00:14:38: Und das hat ganz viele Konflikte und Probleme mit sich gebracht, Herausforderungen, die der Patient zu Meistern versucht hatte.

00:14:50: Und irgendwann hatte ich gefragt nach Hobbys, nach Leidenschaften, nach Ressourcen Dinge, die den Patienten Kraft geben.

00:14:59: Und da hatte er erzählt, dass er auch gerne singt und hat ein Lied gesungen.

00:15:03: Es war so schön, dass die Schüler in ganz Ergriffen waren von diesem Lied.

00:15:13: Ich war auch ganz gerührt – wer hätte diesen Tag einfach nicht vergessen?

00:15:19: Da dachte ich nur, ja das ist es!

00:15:22: Wenn ich von diesem Patienten oder von anderen Patientinnen einer Statistik in einem Zeitungsbericht, in einem Forschungsberichte lese, dann ist das was ganz anderes als wenn ich der Stimme eines Menschen lausche die eine Geschichte erzählt.

00:15:38: und ich glaube dieses Geschichten erzählen ist einer der Zauberkünste über die wir menschen wirklich verfügen.

00:15:46: Das mag pathetisch klingen Und es kann man so sehen kann ich auch total nachvollziehen und es ist auch voll okay wenn dass jemand so sagt.

00:15:54: und trotzdem sage ich dass es auch zaubern ist weil wir die welt ein stück so begreifen lernen erfassen können und wir können sie auch ein Stück verändern.

00:16:03: Da handlaube ich echt ganz, ganz fest!

00:16:06: Und glaube so, dass man das ein Stück weit... ...auch nachweisen kann.

00:16:12: Ein Stück weit messen kann, dass das der Fall ist.

00:16:15: Und diese Welt ist eben voller Geschichten.

00:16:18: Die Frage ist nur wie erzählen wir Sie?

00:16:22: Vielleicht auch wer erzählt Sie?

00:16:25: Wann erzählen Wir Sie?

00:16:26: Und wie können wir Raum

00:16:27: schaffen?!

00:16:28: So eine Art Resonanzraum, dass diese Geschichten auch ihre Wirkung entfalten können.

00:16:34: Auch deswegen finde ich Podcast so toll und das war mein Highlight der letzten Woche!

00:16:45: Und ich find's in dem Sinne auch spannend, ja nämlich ich hatte vor einem halben Jahr mal in der Bahn nach der Maloche in der U-Bahn drei vier Schüler gesehen vor denen auf der Bank.

00:17:03: Und die waren so laut, obwohl ich glaube ich meine Kopfhörer an hatte und Podcast oder Musik gehört hatte, so laut dass sich mitbekommen hatte das es irgendwann um Substanzen um Drogen ging und dass irgendein Schüler ein Freund von der Klicke, die da in der Bahn saß Hausarrest bekommen hatte weil er gedealt haben soll.

00:17:24: und ich dachte so Mensch krass!

00:17:27: So jung!

00:17:28: Und dann habe ich irgendwann gemerkt dass die Schüler ganz nett waren und irgendwie so wirkten als sehr viele krasse Begriffe benutzt, die ich so gar nicht kannte oder schon mal gehört hatte.

00:17:44: Aber irgendwie dachte es so krass!

00:17:47: Wir leben alle schon irgendwo in unserer eigenen Bubble und diese Schülerinnen eben auch... Und auch diese Schulklasse, die uns besucht hat, mit dieser Schulklasse oder diesen Schulklassen ausgetauscht hatten, wurde mir dann mal bewusst okay.

00:18:07: Jeder hat so sein Thema, jeder hat seine eigene Erfahrung Probleme zu Hause in den eigenen vier Wänden, hat vielleicht eine Gewalterfahrung oder seine Ängste, mit denen er sich oder sie sich tagsüber oder nachts rumschlagen muss und vielleicht auch finanzielle Sorgen und auch Stigma-Erfahrungen ausgegrenzt werden.

00:18:37: Vielleicht wegen eines Ortsismus oder wegen eines ADHS, oder wegen einer anderen psychiatrischen Erkrankung, wegen Armut weil man vielleicht nicht die coolen Klamotten zu Hause im Schrank hängen hat.

00:18:53: Oder weil man auf der Party irgendwas nicht mitmacht.

00:18:57: Ausgrenzung und Stigmatisierung kann oft krank machen.

00:19:02: Mobbing kann krankmachen Gesellschaft kann krang machen Gesellschaft kann so viel Gutes, sie kann aber auch krank machen.

00:19:10: Aktuelle Studien – ich glaube von zweieinzwanzig und sechsundzwanzIG war das und die sind jetzt, glaube ich gerade, die Ergebnisse veröffentlicht worden.

00:19:19: Die haben nochmal gezeigt dass Bildungschancen in Deutschland immer noch total stark von der sozialen Herkunft abhängen.

00:19:33: Der Soziologe Aladin El Mavalani sagt oft das Schule nicht nur Wissen vermitteln soll, sondern auch ein Erfahrungsraum sein soll.

00:19:45: Und Habut Rosa ist ein Soziologe der zuletzt auch mal Gast war bei Hotel Matze.

00:19:54: Der hat gesagt dass Bildung auch dort entsteht wo Resonanz entsteht und wo die Welt antwortet also wo quasi Die welt und der mensch zusammenschwingen in gewisser Weise.

00:20:11: Und vielleicht war der Moment mit dem Lied, als die Schule uns besucht hatte auch genau das.

00:20:20: Zur Resonanz fällt mir auch noch ein die Fußballweltmeisterschaft.

00:20:24: ich liebe Fußball leider sehr und das heißt dass ich früher ... boah!

00:20:30: Unser Lokalblatt im Basum bei Bremen in der Nähe von Bremen gewälzt hatte So die Top-Torschützen der ersten Kreislasse kannte und der Kreisliga über dem Bezirk bis in die erste Bundesliga.

00:20:49: Und auch die top-Torschützen, die schönsten Tore, die verschiedenen Mannschaften der ersten vielleicht drei Ligen vieler internationaler europäischer Liegen usw.

00:21:02: kannte habe Websites täglich gecheckt nach Neuigkeiten im Sport

00:21:09: usw.,

00:21:09: Und deswegen freue ich mich einerseits, dass Fußballweltmeisterschaft ist.

00:21:17: Andererseits bleibt mir natürlich auch nicht verschlossen, dass das so eine Sache ist mit der Fußballwelt meisterschaft in den USA genauso wie es so eine sache ist eine Fußballwelt Meisterschaft im Katar abzuhalten und in Russland

00:21:37: usw.,

00:21:37: dass man den Fußballwehr heute kritisch hinterfragen muss und kann Auch die finanzstarke Seite des Fußballs stört mich sehr und sorgt für eine Verfremdung oder eine Entfremdungen vom Fußball, wie ich ihn zum Beispiel bei... Oder vom Fußballverständnis.

00:22:02: Wie ich es z.B.

00:22:04: bei Bob Mali kennengelernt habe.

00:22:07: Dieses verbindende, dieses alle dürfen mitmachen.

00:22:15: Und das kostet nichts!

00:22:15: Wir sind ein Team.

00:22:18: diese magie des fußballs die ja genau darin kann man an anderer stelle noch mal länger reden und ich halts vor kurzem im.

00:22:28: ich liebe auch vorberichte und im zdf zum beispiel ist meine ich christian streich der es im zdf als als experte und der ehemalige trainer von vom sd freiburg den den ich nicht nur ich, sondern auch viele andere Fußball-Begeisterte einfach lieben.

00:22:53: Weil er so toll spricht und erklärt.

00:22:56: Und Fachlichkeit mit dieser emotionalen Kompetenz verbindet das in fast alle Verstehen.

00:23:03: Ich finde es hammer!

00:23:04: Wie er Fußball erklärt ist der Hammer.

00:23:06: Das ist eine Erzählegroßmeister, finde ich.

00:23:10: Ich war ein bisschen schockiert, weil Basti Schweinsteiger in irgendeiner Vorberichterstattung etwas zum deutschen Gegner zur Elfenmengküste gesagt hatte.

00:23:24: Er benutzte dabei das Wort Wild und sprach auch von der afrikanischen Spielweise, und habe sofort gedacht Mensch irgendwie muss das doch mal angekommen sein?

00:23:35: Auch dass Afrika kein Land ist!

00:23:38: Also es ist irgendwie komisch auf einer europäischen Spielweise zu sprechen.

00:23:41: oder wenn man Fußball liegt den spanischen Fußball jetzt vergleicht mit dem schottischen Fußball.

00:23:49: Die haben sehr wenig gemeinen und ich finde beide toll, wirklich!

00:23:56: Wirklich, wirklich toll die schottische liegen sind... das sind Menschen die ja die Fußball im Großen und Ganzen echt sehr lieben und das empfehlen da sein jeden Tag praktizieren und zeigen und auch Profis die früher in der Bundesliga geklickt haben genießen es in Schottland aufzulaufen.

00:24:18: Nur habe ich nicht verstanden, warum man wild und afrikanische Spielweise und unorthodox sagte.

00:24:26: Passt die Schweinsteiger noch erwähnen muss?

00:24:29: Und daraus ist eine Kontroverse entstanden unter anderem weil ein YouTuber die Wortwahl als rassistisch kritisiert hat was sie ist.

00:24:38: also es ist de facto rassistsisch.

00:24:40: Es gibt wissenschaftliche Standards und das ist rassismus.

00:24:49: Ich hatte mir dann noch einen Beitrag auch angeschaut von Ogette.

00:24:57: Der Nachname ist Ogetta, meine ich.

00:24:59: die hatte damals ein Buch geschrieben, Exit Racism hat sich da viel mit Rassismus-Rassismuskritik auseinander gesetzt und hatte in ihrem Statement von zwei tausend siebzehn habe ich so'n YouTube Video geschaut.

00:25:14: Soviel gesagt wie Ja, Rassismus ist ein Thema über das viele sprechen.

00:25:21: Aber nur so lange es den Rassismus der anderen betrifft.

00:25:28: und warum nennen wir etwas wild?

00:25:31: Ein Wald ist wild!

00:25:33: Eine Fluss eine Partie Mensch.

00:25:35: und ursprünglich bedeutet Wild was in diesem Beispiel mit chaotisch zum Beispiel gleichgesetzt wird sementisch in der Bedeutung.

00:25:46: aber Wild oder die Wildnis bedeutet ursprünglich gar nicht chaotisch, sondern alles was nicht vom Menschen kontrolliert ist per Definition im sozusagen.

00:25:56: und das faszinierende für mich ist dass ein Urwald Also sowohl einen Urwald in Deutschland.

00:26:02: Wir haben ja auch Urwälder unberührte Urwälter Mischwälden die glaube ich nur noch zwei bis drei Prozent der Waldfläche ungefähr betreffen oder andere Urwälder, die sind viel komplexer und häufig viel, viel organisierter als jede Stadt.

00:26:20: So das ist halt ein krasses Ding.

00:26:22: Millionen von Pflanzen, Tieren, Mikroorganismen, Pilzen in einer Ordnung leben, die wir kaum verstehen, die so komplex ist dass man das nicht in einem System schwer nur beschreiben kann und vielleicht dann bis auch chaotisch weil wir Menschen eidleraffen sind Und weil wir es mögen, wenn wir etwas nicht ganz begreifen und Komplexität nicht fassen können uns darüber zu stellen.

00:26:55: Und etwas dann als Wille zu bezeichnen.

00:26:59: Ich hatte das einfach mal nachgeschlagen, weil ich dachte warum eigentlich Wild?

00:27:02: Und Wild ist ja eigentlich was ganz Schönes!

00:27:05: So bin ich darauf gekommen.

00:27:06: nur in dem Zusammenhang Wild im Zusammenhang mit dem Fußball der Elfen beim Küste zur Assozi... Jeden ist rassistisch und wild, er bzw.

00:27:19: von einer afrikanischen Spielweise zu sprechen, ist ressistisch eine unorthodoxe Spielweise.

00:27:30: Ich habe es nicht gecheckt Und für mich ist wichtig ich mag Bas die Schweinsteiger.

00:27:36: trotzdem Ich rechne das Menschen hoch an wenn sie kritisiert werden Wenn Sie diese Kritik annehmen können differenziert sich damit auseinandersetzen können auch wenn sie das nicht tun Kann es sein, dass ich den Menschen danach immer noch mag?

00:27:53: Weil Beziehung eine gute Beziehungen auch bedeutet.

00:27:57: Dass ich sagen kann das etwas kacke war ohne dass Ich dann mit beziehungsabbruch drohe sozusagen dass diese Beziehunge da nicht mehr funktionieren muss.

00:28:08: und Das wünsche ich mir für unsere Gesellschaft.

00:28:10: mehr Streiträume mehr Räume in denen auf Grundlage von bestimmten Werten gestritten werden kann laut gestritten, sich auch gefetzt werden kann.

00:28:25: Und man weiß dass man sich trotzdem wertschätzt nach dem Streit, das man sich vielleicht sogar mag und so sollte es sein.

00:28:38: Solche Resonanzräume wünsche ich mir für unsere Gesellschaft.

00:28:44: und extra racism beschreibt Rassismus nicht nur als Hass sondern auch als Privileg als erlernte Strukturen.

00:28:57: In dem YouTube-Video beschreibt Ogette, sprich sie von einem Dichter Scott Woods und da sagt sie das Rassismus wie Luft ist.

00:29:09: Man atmet ihn ein sobald man geboren wird.

00:29:11: Das sind die Sätze des Dichters wobei das nur ein kleiner Extrat, ein kleiner Ausschnitt ist Und ich glaube nicht dass ich immer recht habe sondern mich glaube dass gute Gespräche dort beginnen Wo wir auch bereit sind, uns selber zu unterfragen und zumindest es als Optionen ansehen dass wir nicht ganz richtig liegen.

00:29:37: Und wenn wir richtig liegen... Dass wir vielleicht eine zu überspitzte Ansicht haben von irgendwas.

00:29:47: Bitte streitet!

00:29:49: Und bitte halt zu.

00:29:50: Das ist mein Wunsch sozusagen.

00:29:54: Heute erscheint übrigens auch noch ein anderer Podcast und zwar durfte ich mit Stephanie Butch bei Psychoaktiv sprechen.

00:30:03: Stephanie Birch, die Host ist von Psycho-Aktiv eine Sozialarbeiterin, eine Suchttherapeutin, Eine Podcasterin, eine Buchautorin und noch vieles mehr hat sie gemacht.

00:30:20: Sie gibt Vorbildungen Und hatten eigenes Magazin und so weiter und vermittelt Wissen finde ich So kompakt auf den Punkt gebracht und sie so einer der Menschen die komplexe Sachverhalte einfach darstellen können.

00:30:38: Und dafür habe ich höchstens Respekt, ich finde es so toll und echt eine Kunst wenn man das drauf hat!

00:30:46: Ich durfte mit Stefanie Bötzsch über Suchterkrankungen, über Psychosen, über psychische Gewalte unter anderem sprechen und auch die Fragen warum manchmal Menschen genau das tun was ihnen am meisten schadet und vielleicht auch dass jede Sucht eine Funktion hat dass Menschen nicht nur einfach so abhängig werden, sondern dass hinter jeder Sucht eine Funktion steckt.

00:31:08: Und in der Therapie geht es dann manchmal darum das man guckt was spricht für den Konsum einer bestimmten Substanz?

00:31:15: Was spricht gegen den Konsuum einer bestimmte Substanz und... ...dann versucht man auch Bedeutung zuzuweisen dem Pro-für ein Substanzkonsum weil kurzfristig Substanz-Konsum oft auch hilfreich sein kann bei zum Beispiel bestimmten Ängsten oder bei Intrusiven Erleben, also das heißt Albträumen oder sich aufträngende Erinnerungen nach stattgabten Trauma etc.

00:31:39: aber eben nur kurzfristig und mittel-und langfristig oder auch schon kurzfristisch kann der Substanzkonsum wenn er in einer Abhängigkeit übergeht auch schädlichen Charakter haben.

00:31:50: Und nicht jede Selbstmedikation mit einer Substanz ist eine gute Lösung sondern muss dann auch ersetzt werden durch Alternativen.

00:32:03: Es ging auch kurz um psychische Gewalt, wo ich so ein bisschen überlegen musste.

00:32:10: Und da will ich vielleicht noch mal kurz... Ich fand die Frage total spannend.

00:32:14: Da hatte Stefanie Bötzsch mich gefragt inwieweit es denn einen Zusammenhang geben würde mit psychischen Erkrankungen und Gewalt?

00:32:25: Und da findest du total wichtig, sie nochmal vor Augen zu führen dass fast kein Mensch oder nur ganz wenige Menschen, Diagnose haben auch gewalttätig werden oder werden können.

00:32:39: Das kommt vor, nur ist das eher selten.

00:32:43: Es ist viel häufiger so dass Menschen die eine psychiatrische Erkrankung haben Gewalt erleben, dass sie Opfer von Gewalt werden und nach dem Gespräch, nach dem Austausch mit Stefanie Birsch im Psychoaktiv-Podcast den ich super doll genossen habe bin ich auf dem Post gestoßen von Deutschlandfunk und da hatte sich Deutschlandfung mit dem Zusammenhang eben von Gewalt- und psychiatrischen Diagnosen beschäftigt.

00:33:16: Und hatte hochwertige schwedische und dänische Studien unter die Lupe genommen, und man hat gefunden so Deutschlandfunkt dass innerhalb von zehn Jahren circa sechs Prozent der Menschen gewalttätig geworden sind, wobei mir nicht ganz klar ist welche Definition von Gewalt dort herangezogen worden ist bei diesen Studien.

00:33:49: und man kann zum Beispiel ganz grob psychische Gewalt oder emotionale Gewalt und körperliche Gewalt differenzieren.

00:34:00: Man kann auch feiner oder nuancierter Gewalt definieren und differenziert wissenschaftlich.

00:34:10: Was mir aufwichtig ist, ist nicht nur die Tatsache dass Gewalt total komplexe Ursachen haben kann wenn es zur Gewalt kommt.

00:34:20: Es kann auf die Situation drauf ankommen auf den Hormonhaushalt oder auf den Schlaf auf was hat man vorher getrunken gegessen?

00:34:32: sprich ist man vielleicht gerade unter Zucker und so weiter akute Krisensituationen im Leben ankommen.

00:34:43: Das heißt, vielleicht ist jemand gerade... hat jemand gerade den Verlust einer bestimmten Person hinter sich gehabt oder muss da ein Beziehungsende verkraften?

00:34:56: Also einschneidende Lebensreignisse können natürlich Risikosituation begünstigen.

00:35:03: Oder auch das soziale Persönlichkeitsakzentuierung oder das sozialer Persönlichkeitsstörungen eine implusive Grundveranlagung.

00:35:20: Sehr häufig ist es tatsächlich Substanzkonsum, der im Zusammenhang mit Gewalt steht wenn wir vom psychiatrischen Diagnosen sprechen das heißt in den wenigen Fällen in denen Gewalt ausgeübt wird von Menschen die eine psychiatrische Diagnose haben ist dann häufig Substanz-Konsum damit vergesellschaftet.

00:35:45: Das ist dann meistens, sind das dann Drogen wie Kokain.

00:35:50: Amphetamine mit Amphitamine vor allen Dingen.

00:35:54: Synthetische Cannabinoide die für eine frontale Enthämmung neurobiologisch führen sorgen und somit das Gewaltrisiko deutlich steigern lassen.

00:36:10: Und was mir auch noch ein ganz wichtiger Aspekt aus der eigenen Erfahrung heraus, dass es mir im Nachgang nochmal so nachgegangen ist, dass eben Menschen die eine psychiatrische Erkrankung haben viel öfter von Gewalt betroffen sind als das sie eine solche ausüben würden.

00:36:32: Und wenn es zur Gewaltsituation kommt liegt das häufig daran meines Erachtens darf ich leider keine Literatur zu gelesen dass Menschen zu wenig geschult sind z.B.

00:36:48: Polizistinnen oder Klinikpersonal in der Zentralnur-Daufnahme, Gesundheits- und Krankenflieger in Rettungsdienste Sozialarbeiter, in Suchtberater, in Ärzte, dass wir in Krisensituationen möglicherweise eher zu einer Eskalation statt zu einer Deeskalation beitragen.

00:37:08: Man kann also fragen, brauchst du gerade vielleicht was zu trinken?

00:37:12: Wollen Sie vielleicht etwas essen?

00:37:16: Ich bin bei Ihnen!

00:37:17: Und wenn sie möchten bleibe ich so lange bis ihn geholfen ist.

00:37:23: Small steps, so Microsteps sind dabei ganz entscheidend.

00:37:28: Man sollte irgendwie dazu beitragen wenn man sich einer Person mit einer psychiatrischen Erkrankung gegenüber sieht, beitragten dass die Situation beruhigt wirkt das Sicherheit für die betroffene Person hergestellt wird der die betroffenen Personen die eine Psychose zum Beispiel erlebt und vielleicht auch unter Substanz einversteht hat möglicherweise massive Ängste.

00:37:50: Und irgendwie kann es gelingen, zu einer Linderung diese Ängste so ein bisschen beizutragen mit Zeit.

00:37:58: Mit Ruhe!

00:38:00: Mit kurzen und verständlichen Sätzen!

00:38:02: Mit Hilfsangeboten!

00:38:07: Fragen!

00:38:11: Downtalking also so ein beruhigendes Zureden... ...und einen Ernst nehmen.

00:38:17: Man sollte nicht gleich mit den Fäusten vor dieser Person stehen oder eine Waffe zucken wie das manchmal in bestimmten Situationen der Fall ist wenn die Polizei zum Beispiel involviert ist.

00:38:31: Und da gibt es auch gute und gute Schulungen, auch bei der Polizei, die oft eine gute Arbeit machen.

00:38:41: Nur in manchen Situationen ist man schon dazu geneigt zu denken Mensch das hätte man anders lösen können.

00:38:50: Großes Thema großes Feld Ja darum ging es im Podcast von Stephanie Bech Heute, am fünfundzwanzigsten sechsten.

00:39:04: Mittlerweile ist es schon ... Nee!

00:39:07: Ja... Fünfund zwanziger Sechster so.

00:39:11: Da kommt die Folge raus und ich bin ganz gespannt wie sich das dann alles anhören wird.

00:39:18: Außerdem habe ich diese Woche Bosettis Woche gehört falls ihr den Podcast kennt.

00:39:27: Bosettys Woche ist ein Teil von extra drei und Sarah Bosetti Eine, wie ich finde, vielseitige wichtige Person in der Öffentlichkeit.

00:39:38: Die auch die Kunst beherrscht komplexe Sachverhalte einfach zu erklären und darzustellen.

00:39:45: Und Bodo Wadke war zu Gast in ihrer letzten Folge von Bozetti's Woche.

00:39:51: Das war glaube ich... wann habe ich das gehört?

00:39:52: Gestern vorgestern Heute durfte ich sache, wo seht ihr noch mal hören?

00:39:58: Also wir alle durften sie theoretisch hören.

00:40:00: Im Deutschlandfunk!

00:40:01: Mein lieblings Nachrichten Podcast ist Deutschlandfunkt Kultur der Tag mit, mit Corbinian Frenzel und Jana Münkel.

00:40:10: Das ist so... Da werden quasi Gäste-Gestinnen eingeladen die dann im Dialog Die Ereignisse des Tages unter die Lupe nehmen auf eine Art und Weise die für mich höchst ansprechend interessant ist Vielseitig.

00:40:30: Und das Ganze von Stadt im Humboldt Forum.

00:40:36: und Sarah Bozetti hatte dort auch von Hass-Posts gesprochen, vom sogenannten Hate Speech hatte da ein Beispiel vorgelesen in dem einen Mann anzügliche Sachen gepostet hatte und dann noch Bömermann und warst Glasräuferumlauf oder joko auch noch herangezogen hatte und das irgendwie in ein tapf gemischt hatte.

00:41:08: da kam was ganz übeles und eklig ist bei raus, ekellich schmeckend sozusagen.

00:41:15: Und Sarah Bozetti hat ein cooles Gedicht daraufhin geschrieben was ich mir rausgeschrieben hatte nur aktuell leider nicht mehr finde weil es irgendwie weg ist.

00:41:28: Es ist weg also auch nicht schlimm.

00:41:33: dann habe ich nochmal gehört Alexander von Humboldt, übrigens ein richtig cooler Typ.

00:41:39: Ich meine es war im neunzehnten Jahrhundert.

00:41:42: Oh mein Gott!

00:41:43: Man möge mir verzeihen wenn ich da als falsch liege.

00:41:48: Da hat er gelebt und gewerkt.

00:41:50: War auch eine total spannende Persönlichkeit.

00:41:54: Dazu aber in einer anderen Folge vielleicht mehr.

00:41:58: Dann habe ich noch gehört.

00:42:00: Deutschlandfunk dreitausend mit... Na?

00:42:10: Normalerweise kann ich den Namen in und aus, wenn nicht der Journalistin.

00:42:13: Krass!

00:42:14: Fällt mir gerade nicht ein.

00:42:16: Auch sie... Falls Sie... Nein, Sie wird diesem Podcast nie hören wahrscheinlich.

00:42:20: Aber falls Ihnen doch hören wird mögen Sie mir das bitte verzeihen.

00:42:24: Meine Güte.

00:42:27: Auf jeden Fall war zu Gast Frau Gretel.

00:42:32: Und es waren eine total coole Folge.

00:42:35: Frau Grete hatte erzählt ne bekannte Influencerin hatte erzählt, unter anderem dass sie mal in einer Zeit, in einer Lebensspanne täglich Cannabis konsumiert hat.

00:42:51: Und hatte dann auch erzählt das sie im Freundeskreis immer mehr gehört hatte, dass einige eine Psychose entwickelt hatten nach Cannabis Konsum und dass sie eines Tages beschlossen hatte aufzuhören.

00:43:04: Dann hatte sie die Journalisten darauf angesprochen hatte gefragt, dass da doch mal was gewesen sei mit einer Suchberatungsstelle.

00:43:17: An der Stelle möchte ich kurz erwähnen das such Beratung stellen gute Orte sein können um sich Hilfe holen zu holen um eine erste Behandlungsplanung zu machen Mit Fachkräften für kurz mittel langfristige Ziele Ideen zu entwickeln und in einer Folge bei Psychoaktiv von Stephanie Birch.

00:43:37: Da war Mika Döring zu Gast die zufällig kennenlernen durfte auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Sucht-Bedizin in Leipzig.

00:43:49: War das letztes Jahr, ich meine Jahr zweitausend?

00:43:53: War das vierundzwanzig oder fünfundzwanziger?

00:43:57: Auf jeden Fall war es eine total ergiebige und schöne Begegnung.

00:44:04: Mika Döring ist selber Host eines tollen Podcasts Soda Club.

00:44:09: Der Name fällt mir zum Glück ein!

00:44:12: Und hat dann unter anderem vorgeschlagen, dass man im Podcast von Stefanie Batsch psychoaktiv, das man Suchberatungsstellen umtauschen könnte in zum Beispiel Konsumberatung stellen.

00:44:26: Hat einmal mehr Klage macht, dass Worlding halt eine ganz große wichtige Rolle spielen kann.

00:44:30: so wie benennt man Sachen?

00:44:33: Man gibt den ganzen Richtung, man gibt den Ganzen eine bestimmte Note manchmal auch ein Geschmäckle, indem man Dinge bezeichnet, wie man sie bezeichnen.

00:44:41: und Genauso ist es eben auch bei in Anführungszeichen afrikanischem Fußball, auch wenn man was die Schweinstecker ist und heißt.

00:44:55: Und wording Sprache kann so viel ausmachen und kann wie man im Fußball sagen würde, kann auf dem Platz den Unterschied machen und auch mal Spiele entscheiden.

00:45:12: Messi hat kürzlich fünf Tore geschossen bei der WM.

00:45:16: das kam mir gerade noch in den Kopf geschossen.

00:45:19: Ich musste auch noch ein bisschen schmunzeln, weil ich zu meiner argentinischen Nachbarin den Argentiner in die Daumen drückt.

00:45:30: Noch mal gesagt hatte das Messi wahrscheinlich der größte Spieler aller Zeiten ist.

00:45:33: Er hat nur ganz kurz geschnackt und muss da gerade daran denken dass er das isst wahrscheinlich nach Jean Miku Lechef von Werder Bremen aber dazu an anderer Stelle.

00:45:47: mehr Werder-Fans dürfen das hoffentlich erlauben, Miku und Messi gleichzusetzen.

00:46:01: Und vielleicht andere verständnisvolle Menschen auch!

00:46:04: Ja was fällt mir noch ein?

00:46:08: Ich weiß nicht ganz wohin dieser Podcast führen wird aber ich mache mich auf die Wanderung und ich hoffe nur dass wir gemeinsam neugierig bleiben sie oder ihr an den Lautsprechern Und hoffe, dass es am Ende genau darum gehen wird nicht immer Antworten zu finden sondern auch Fragen zu finden.

00:46:30: Das erinnert mich an ein Zitat von Rainer Maria Rilke.

00:46:37: Fragen!

00:46:38: Da war was ich komme nicht drauf ist auf weg.

00:46:41: Es ist einfach zu spät.

00:46:43: und ja die Amsel die höre ich gar nicht mehr draußen und Ich freue mich jetzt schon riesig auf die Folge am nächsten Donnerstag.

00:46:56: Da muss ich mich noch entscheiden, welche wir dann posten werden.

00:47:02: Bis dahin wünsche ich das allerbeste!

00:47:30: Hamlet, dies über alles sei dir selber treu.

00:47:36: und daraus folgt so wie die Nacht dem Tage.

00:47:39: Du kannst nicht falsch sein.

00:47:40: Irgend... du kannst nicht falsch sein gegen irgendwen.

00:47:44: genau mehr dazu vielleicht an einem anderen Tag.

00:47:48: bis dahin.

00:47:49: jetzt bin ich wirklich am Ende ciao tschüss.

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